Wetter und Mentalität

Sturm. Es stürmt. Es regnet. Es windet. Gefühlte Kälte. Im Januar. Bei 15°. Über Null, wohlgemerkt. Regentropfen pochen aufs Fenster, laufen übers Dachfenster hinunter aufs Dach. In die Regenrinne. Am Haus entlang in den Garten und durchnässen den Rasen. Regentropfen werden an die Fenster gepeitscht, wütend und aggressiv. Sie sind wehrlos dem Sturm überlassen. Wolken rasen über den Himmel. Der Wind peitscht mir ins Gesicht. Der Regen auch. Und irgendwie passt diese düstere, bedrohliche, wilde Atmospäre.
Kämpfe gegen den Sturm oder du endest als Regentropfen...
Wehrlos im Kanal.

Nachtrag: Es liegt nahe zu vermuten das man seine Stimmung dem Wetter und der Atmosphäre draußen anpasst. Wir handeln, so wie das Wetter ist. Denn der Mensch ist nicht von äußeren Einflüssen frei, und wird es wohl auch nie sein. Aber gerade durch seine scheinbare Anpassungsfähigkeit hat der Mensch gelernt in dieser Welt zu überleben.

11.1.07 16:21
 


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