Mond schauen

Bald ist Vollmond. Der Mond geht auf und unter und auf. Wolken im Zusammenspiel mit dem Licht des Mondes. Sie schimmern und glänzen.
Wie Wattewelten und irreale Auswüchse der Phantasie ziehen sie herüber, lullen den Zuschauer dieses doch jedesmal beieindruckendens Spectaculums ein, unschlingen ihn, reißen ihn fort vom Boden der gesicherten Tatsachen. Entführen ihn in Scheinwelten.
Die Wolken eilen vorüber, in seltsammen Formationen und bizarren Lichtspielen. Unheimlich faszinierend. Unheimlich beeindruckend.


Du liegst auf dem Rücken und lässt dich treiben. Schaust in die Wolken, in den Himmel. Fern. Nah. Lässt deinen Gedanken freien Lauf. Gibst ihnen Auslauf. Lässt sie ziehen und durcheinander wirbeln. Sich vermischen. Sich verändern. Probleme ebenso. So liegst du auf dem Rücken. Ohne jegliches Zeitgefühl. Voll im Einklang mit dir. Langsam wird es unter dem Rücken trotz dicker Jacke zu kalt. Man steht auf. Geht weg. In die oft so unpersöhnliche, kalte, erstarrte, von Emotionen frei Alltagswelt. Der Nebel und der Mond verschwinden, die Realitat bleibt.

Wo endet die Realität? War das da etwa nur Schein und Trug? Wie lebt man in dieser sich imemr wieder weiter verwirrenden Welt am Besten? Ohne sich in eigene Scheinwelten, die real existieren, zu flüchten? Wo beginnt man hier mit differenzieren und wo hört man auf?!?

1.1.07 22:54
 


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