Sackkasse

Irgendwas läuft hier verkehrt. Insgesamt hier, und im Schulsystem sowieso. Auf ganzer Linie, aber keiner scheint sich die Mühe zu machen, zu untersuchen, woran denn die Ganzen Probleme liegen könnten. Es gibt plausible Lösungen, Basta, wir lassen weniger Unterricht ausfallen, die Schüler müssen mehr "arbeiten", und wir machen Prüfungen.

Wir bekämpfen die Probleme nicht, sondern ihre Folgen. Die Folgen von schlechten, langweiligem Unterricht und unfähigen Lehrern. Denn wer die Problemlösungsstrategien entwickelt, der ist oft selbst Lehrer. Und sich selber einzugestehen, dass man Fehler macht, ist oft schwer.

Und so schreiben wir jetzt chillig unsere Prüfungen, Deutsch und Mathe sind schon vorbei, Englisch kommt morgen. Und wenn man lehrerbedingt kein Englsich kann, ist das schlecht. Aber halt nur begrenzt schlecht, wenn man sich das Niveau der Prüfungen anschaut - das nicht sonderlich hoch ist.

Aber trotzdem: Die Prüfungen sollten, wenn wir sie schon schreiben, einen Sinn haben, es gibt soviele sinnlose Sachen auch ohne sinnlose Prüfungen, und der Sinn wird zweifelsohne unterbunden, wenn die Aufsichten zu lasch sind und die Zweitkorektur, die auch an der Schule bleibt, weniger zählt. Objektivtät, die doch so dringend gefordert wurde geht verloren, als ob sie je da gewesen wäre, wenn Schüler und ihre Schulen nicht unbekannte Nummern für die Korrektoren sind. Aber so spielen wir unser Spiel, wir haben Besserung gelobt, wir schneiden nicht noch einmal in Pisa so grottig ab.

Öffnen wir doch die Augen, lassen wir das Ganze. So wird es nicht viel bringen, überdenken wir lieber Teile unseres Schulsystems grundlegend, die es wahrhaft nötiger hätten.

Gymnasium??? 

3.5.07 15:16


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Bemühen bringts auch nicht

Etwas Besonders gut machen zu wollen hat keinen Sinn, es bewirkt in der Regel eher das Gegenteil.

Egal ob man Englischarbeiten gut schreiben will, agressive Leute nicht provozieren, oder ausnamsweise mal kein Geschirr zerdeppern will. Es geht immer schief.

4.5.07 21:42


Schauen ohne zu sehen

zwei augen starren in die luft

ausdruckslos und leer

den blick in die ferne gerichtet

ohne die umwelt wahrzunehmen.

 

zwei augenpaare starren sich an

emotionslos aneinander vorbei

den blick durch sich hindurch

ohne einander zu kennen.

 

starren ohne zu denken.

starren ohne zu fühlen.

starren ohne nachgedacht zu haben-

STARR MICH NICHT SO AN!

11.5.07 17:32


Schnitt.Blumen

Ich mag Blumen. Ich liege gerne auf eineer Blumenwiese, mir gefällt dieser Gesamteindruck vom Frühling, oder vom Sommer. Auch damit, die Namen von Blumen lernen zu müssen, kann ich leben, denn das gehört vielleicht noch zur Allgemeinbildung. Meinentwegen. Aber Blumen kaufen, planzen, in die Vase stellen, kann ich nicht haben. Das finde ich nicht schön, sondern abartig, einfach schlimm. Wenn ich Blumen verschenke, endet das in einer Katasthrophe. Wenn man mir Blumen schenkt, endet das auch nicht viel besser. Am besten gehe ich Schnitt.Blumen und Planz.Blumen aus dem Weg.
13.5.07 20:44


Sommerregen

Manchmal schwebt man vor guter Laune barfuss durch den Sommerregen, der wunderbar warm isst, während das Haar klatschnass gegen die Schultern streift.

Manchmal ist Regen halt cool, manchmal ist die Welt halt schön. Und an machne Tagen ist Manchmal Immer. 

13.5.07 20:54


Chaos vs. Struktur

Ich lebe im Chaos. Mein Zimmer ist chaotisch, meine Umwelt auch und mein Leben ist ein einziges Chaos. Immer wenn ich irgendwo mit dem Aufräumen beginne, scheitere ich. Früher oder später, in der Regel früher.

Zimmer aufräumen geht relativ schnell, theoretsich haben Bücher, Sachen, Dinge, Krims und Krams einen festen Platz.
Gedanken aufräumen ist schwieriger. Hat man sich erst einmal im Gedankenchaos verloren, verschwindet die Übersicht fast sofort. Gedanken kann man auch nicht in Schubladen stecken, Ideen ebenfalls nicht, und wenn man beim Sortieren der Gedanken einen chaotischen Gedankengang hat, bricht das absolute Chaos aus.
Die eigene Umwelt lässt sich nur schwer verändern, und erst recht nicht entchaotisieren. Menschen lassen sich nicht strukturiert aufräumen, ihre Gedanken kann man sowieso nicht in Ordnern abheften, auch wenn sie sich nicht allzu schnell verändern, das Chaos bleibt.

Ich habe Strukturen und Listen. Um Dinge, die ich wirklich tun sollte, auch zu tun und zwar mit einem minimalem Zeitaufwand.
Ansonsten schwimme ich im Chaos, und manchmal habe ich das Gefühl unterzugehen. Wenn alle Ordnung im Leben verschwindet, alles was man als gegeben betrachtet, wenn sich sämtliche Strukturen aufgelöst haben, man jeglichen Halt verliert und man in einer grauen unberechenbaren Brühe aus Menschen, Verhaltensweisen, Worten, Gefühlen und Gedanken, gegen das Ertrinken kämpft, ist alles anders.

17.5.07 17:55


Spielen

Kinder, die aktiv Spielen, entwickeln ihre Phantasie und Kreativität, ihr Sprachermögen und ihre soziale Kompetenz um ein Vielfaches besser, als Kinder, die sich nur passiv von PC oder Computer unterhalten lassen.

Hütten, Buden und Baumhäuser bauen, in Flüsse springen und diese Stauen, Verstecken und Fangen in allen Variationen, auf Bäume und Häuser klettern, Klingelmännchen und Völkerball mit der halben Nachbarschaft spielen, gemeinsam Schaukeln, gemeinsam die Bösen gegen die Guten.

Der Sommer gehörte uns, uns allein. Es waren Sommer, die wir teilweise in unseren eigenen Welten verbrachten, aus denen wir nur während Familienurlauben gerissen wurden, ansonsten lebten wir halt draußen in der Sonne oder im Regen. Naja, nicht immer, aber oft.

Und langsam, langsam verschwand das Spielen aus dem Leben, nicht so, das man es vermisst hätte, aber trotzdem. Wir sin älter geworden, und haben verlernt zu spielen - zwar nicht vöölig, denn in manchen Momenten bricht das Kind aus uns heraus, will spielen,  Bälle werfen und fangen, hangeln und klettern, und frei sein. Und plötzlich merkt man, das Spielplätze wenn man einen halben Meter größer ist, sich ganz anders anfühlen und man ganz anders spielt, und das Spielen Spaß macht und wichtig ist.

Spielkind, du!
Spielkind, ich!
Spielkind, wir! 

19.5.07 22:54


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