Post bekommen.

Ich habe Post bekommen. Ich hab den Absender gelesen, den Brief geöfntet, und jegliche existierende Resthoffnung aufgegeben.

Es war ja klar - mir fehlt immer noch die Übung. Oder ich bin einfach dümmer. Bleibt jetzt nur die Frage was angenehmer zu glauben ist. Vielleicht hatte ich auch einfach nur einen schlechten Tag. Selbstbetrug ist immer noch die Art von Betrug, die am besten funktioniert, ja!

Ein gelbes Tshirt für meinen brieflosen Bruder;
und eine Masse Hirn für mich - fürs eingammeln. Für gute Idden dem weiblichen Imperator gegenüber und dem Schokobären und dem Rest. Das wird wieder ein schwieriges Jahr, ein Jahr ohne Fahrschein. Aber Fahrscheine sind nicht alles, aber vieles, oder gar nix, nicht vorhandene Connections bringens auch (nicht).

 

1.3.07 19:00


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Extremst

  • Nachts richtig weit wandern
  • Wandern so
  • Musicals
  • Kanu
  • Tauchen
  • Shop till you drop
  • Kinotag
  • Meer
  • Hochseilgarten
  • Ski fahren
  • Zug fahren
  • "Betteln" und nachher spenden
  • Hausverbote sammeln
  • Um den See fahren
  • Dummmes
  • ...
  • ..
  • .

Etwas was man noch nie zuvor gemacht hat, etwas was toll ist, Riesenspaß macht, und ablenkt, und alles übertönt. Etwas das enorme Mengen an Endorpinen ausschüttet.

Wandern ist zu langweilig, Nachts wär geil, ist aber die falsche Uhrzeit, Musicals sind auch nicht Vormittags, und Kanu und Tauchen ist zu kalt. Shoppen bis zum Unfallen und Kinotage sind bei näherem betrachtet nicht etwas derart besonderes....

Meeresrauschen und Brandung und Wellen wären so derbst geil, aber für einen Tag zu teuer. Sand und Wellen und Wind und Nordsee und Sturm und...

Hochseilgarten sind wir zu jung, und die Termine liegen falsch, aber sobald wir 16 sind kann uns nicht mehr halten.

Ski fahren - hmm -

Zug fahren - sinnlos durch die Gegend, ohne Ziel, ist zwar verplant, aber eine wirkliche Aufmunterung, ich weiß nicht.

Hausverbote ergammmeln und Scheiße bauen ist sicher lustig, so lange es keine Konsequenzen hat, jedenfalls keine die Ernst zu nehmen wären...

Um den See fahren, imme rim Kreis drehen, hm, das geht auch ohne See, aber See, ist vielleicht nen Meerersatz,

Dumm sind wir (die wir zwei sind, oder?), Dumm ist shcon die Überlegung was Dumme szu tun. Passt ja dann alles.

Besser als sich zu laufen lassen und zu Hause zu bleiben - bestimmt.

Lass und notfalls Kerzen aufstellen und die heilige Osterhexe, von der die Post stammt, beschwören, gell?

4.3.07 21:11


Kunst

Kunst ist ein Strich in unserer Landschaft, Kunst ist alles Kunst ist nichts. Auch in Kunst, teils wahllos und wüst, lassen sich Konturen und Ordnungen erkennen. Geordnetes Chaos. Drei Farben und 2 Strukturen, eine handvoll Grobmotorik, und eine Schere. Um geordnets Strukuren zu zerschneiden, alte Verbindungen zu lösen und zu etwas völlig Neuem zusammen zu fügen. Strukturen, die sich übereinander geschoben haben, teilweise durchlassend und teilweise verdeckend sind.

My Life

"Was fürn Scheiß ist das denn?!" Eine der ersten Reaktionen. Und irgendwie war da was wahres dran. Nicht nur irgendwie. Das ist ein Bild, für das man entweder eine verdammt gute oder eine verdammt miese Note bekommt. Aber Kunst. Was ist Kunst? Ist Kunst nicht auch Geschmackssache?

Und wüstes, verplantes drauflos malen, klecksen, kleben, schneiden kann auch zu Kunst werden.

8.3.07 20:05


Flieg!

 

Alles wird gut.
Mach die Augen zu.
Verdränge die Bilder.
Und Flieg!

Und Flieg!
Frei durch den Wind
Frei übers Meer
Gedankenlose Glücklichkeit.

Vergiss es.
Vergiss am besten alles
Vergiss es -
vergessen hilft dir auch nicht.

9.3.07 17:03


Träume

Mit 16 hat man noch Träume. Mit noch nicht 16 auch, doch was passiert wenn wir älter werden - wo bleiben unsere Träume und Sehnsüchte, die uns am Leben halten - werden sie eingesperrt zwischen Zwängen und gesellschaftlichen Normen - oder veschwinden sie weil wir nun "groß" geworden sind; glücklich sein sollten?

Der Traum von der Freiheit, unabhängig und selbstständig zu sein, ist irgendwann zumindestens dem Anschein und den ehemaligen naiven Vorstellungen nach erfüllt. Und damit platzt er, weil wir aufwachen und feststellen das die Welt da draußen, die uns verwehrt wurde, und die wir immer nur erschnuppern durften ganz anders ist, als wir dachten - Willkommen in der reelen Welt!

Die Welt verändern, egal wie und womit - so vieles ist im Argen, genug als das jeder seine Aufgabe finden würde. Gemeinsam und nach seinen Fähigkeiten die Welt verbessern, und zwar so effektiv, das es auch noch positive Auswirkungen hat, die man auch noch erlebt. Unrealistisch, leider, und dadurch ein Kindheitstraum, den man zwar noch kennt, aber schon längst aufgegeben hat.

Doch wenn wir alle unsere Träume aufgegeben haben, sind wir auf dem Boden der Tatsachen gelandet, sind realistisch, den Normen entsprechend, so wie alle anderen. Langweilig und resigniert. Ohne Zukunft, ohne Emotionen, ohne Träume.

Die Vergangenheit ist vorbei,
Die Gegenwart besteht aus dahin vegetieren,
Die Zukunft wird es nicht mehr geben.

Einzige Möglichkeit dieser Perspektivlosigkeit zu entfliehen sind Träume. Träume, die uns vom Boden der Tatsachen abheben und über gewissen Dingen stehen lassen, die uns schweben lassen, befreien von Problemen, und doch gleichzeitig helfen, diese zu ertragen und zu lösen.

Zwischen Glauben und Träumen ist der Unterschied geringer als wir glauben: Denn an Träume glauben ist auch eine Art zu glauben - und glauben gibt Kraft, solange der Glaube stark ist und der Traum ist stark. Die Grenzen zwischen Glaube und Traum sind verwischbar, aber wir können auf solche Stützen in unseren unstetigen Leben nicht verzichten. Denn wer nicht glaubt, muss seine Kraft aus Träumen beziehen, Träumen, die so unrealistisch sind, dass sie realitsich werden können.

Wie ein weiches Spinnennetz umspannen sie uns, schützen uns vor den Tatsachen und bieten uns ein Sicherungsnetz. Und doch reißt manchmal ein Faden - unwiederbringlich. Seifenblasen zerplatzen, dann ist es wichtig das Gleichgewicht zwischen "Schein und Sein" zu wahren, und zu leben.

Lebe dein Leben - Lebe deine Träume!
Träume dein Leben - Träume deine Träume!

26.3.07 21:40


Layout

HEUREKA!

Es lebt, es atmet - ich hab ein neues Layout.
Danke an jeden der mir, die ich unfähig bin, geholfen hat.
Jetzt passt nicht nur der Inhalt, sondern auch das Aussehen.

Nicht das das Aussehen so wichtig ist, aber es macht halt trotzdem unheimlich viel aus. Glaube ich. Und ich finde ein Layout, über dass man sich auch identifizieren kann wichtig. Genauso wichtig wie Klamotten zu tragen in denen man sich wohl fühlt und die man persöhnlich schön findet.

 

29.3.07 17:32


Kommunikation

Das Sich-Miteinander-Unterhalten wird immer komplizierter, speziell das Sich-Miteinander-Verstehen.

Englisch entwickelt sich zwar immer mehr zur Weltsprache, doch geht gerade dadurch der den Menschen angeborene Instinkt der nonverbalen Kommunikation verloren. Grundlegende Elemente der Zeichensprache beherrschen wir zwar immer noch, doch wir sprechen besser Französisch, Spanisch und Italienisch als Gebärdensprache.

Neulich im Zug. 3 Damen des mittleren Alters saßen in einem 4er - gekleidet wie fast jeder Büroangestellte über 50. Weiter vorne im Waggon saßen 2 junge Männer, die sich auf türkisch? unterhielten. Keiner verstand deren Gespräch, und niemanden störte es - das war alltäglich, hörte man halt weiter Musik oder den Gesprächen der direkten Nachbarn zu, schließlich ist, wenn kein eigenes Leben vorhanden ist, nichts interessanter als die Gespräche fremder Leute.

Aber die 3 Damen ließen keinen an ihrem Gespräch Teilhaben, bloß an ihrer Mimik und ihrer Gestik. Keiner verstand sie, keiner konnte sich einfach so ihre Unterhaltung anhören.

Keiner hätte sie nach der Uhr fragen können, oder einfach ein Gespräch mit ihnen in der Bahn beginnen können. Keiner. Wahrscheinlich. Und das obwohl sie ja eigentlich deutsch sprachen.

Warum lernen wir Fremdsprachen, und nicht erst die Sprachen des älltäglichen? Wieso können wir uns nicht mit Leuten mit Handicap die im eigenem Land leben verständigen?

Natürlich gibt es mehr Franzosen als Gehörlose, aber trotzdem. Irgendwie hat mich das trotzdem entgeistert. Und irgendwie wäre es doch mal ineteressant eine solche Sprache zu lernen.

30.3.07 18:39




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