Süßes

Ich habe die ganze Woche, von Dienstag bis Samstag nur Schokolade gegessen, wobei die Betonung auf NUR liegt. Einzige Ausnahme waren die Gummibärchen zwischendurch. Ansonsten: Schokolade zum Frühstuck, das in der 2. Pause statt fand, zum Mitagessen, am Nachmittag, zum Abendessen, Nachts und zwischendurch. Schokolade - von Billigmarken, Lindt, Milka, Kinder, Rittersport und Alpina. Schokolade in allen  Variationen: normal, zartbitter, bitter, mit Marzipan, mit Milchcreme, in weiß, mit Rum-Traube-Nuss, mit Joghurt, in weiß mit crisps, Luftschokolade und Schokolade mit Nougat. Ich kann keine Schokolade mehr sehen. Auch nicht die leeren Verpackungen, die ich noch überall finde. Ich habe 14 Tafeln in 5 Tagen gegessen. Das sind ca. 1,5 kg Schokolade. Ohne einen richtigen Grund. Schokolade macht glücklich, klar. Aber dieses käufliche Glück ist nicht echt, und wirkt auch nicht so. Außerdem liegt es schwer im Magen - nie wieder Schokolade vorm Aufstehen. Aber wir essen alle Schokolade. Das Geschäft mit Schoki blüht, isst sie doch fast jeder. Schokolade ist ein Genussmittel, ein Konsumgegenstand. Aber in der Dosierung ist Schokolade Grundnahrungsmittel. Und diesen Ansprüchen ist Schokolade nicht gewachsen. Egal. Diese Woche werde ich Schokolade weder essen noch kaufen. Nur verschenken
4.2.07 17:44


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Leben

Leben heißt kämpfen
    um zu überleben
Leben heißt lieben
    um zu geben
Leben heißt leben
    um glücklich zu sein.

 

6.2.07 20:11


Fieber und krank.


Auf nichts Lust, für alles zu schwach, feststellen müssen das sich die zig Fernsehprogramme höchstens im Wetterbericht unterscheiden, und im Selbstmitleid versinken. Sich dabei tierisch auf die Nerven gehen, ebenso wie der gesamten Umwelt. Rumjammern. Die Decke fällt mir auf den Kopf. Ich will wieder raus. Ich fühl mich eingesperrt. Und nicht mal konzentrieren kann ich mich, um etwas vernünftiges zu machen. Korschenbrocih war wohl nix. Praktikumsbericht schreiben, was langsam nötig wär, ist auch nicht drin. Nicht einmal für einen nicht völlig sinnfreien Eintrag reicht es. Aber auch Sinnloses hat eine Existenzberechtigung - bleibt nur die Frage wo. Ich hör jetzt auf zu Jammern und tue was Produktives - ich gehe schlafen. Wie die letzten 60 Stunden...

10.2.07 14:07


Fliegen

Durchs Leben fliegen. Ohne zu denken, einfach treiben lassen und Glücklichsein. Viele machen den Eindruck als wären sie nicht in der Lage Probleme zu erfassen und zu analysieren. Viele scheinen gar mit geschlossen Augen an ihren Problemem vorbeizurennen, Ignoranz hilft anscheinend auch. Wenn man Probleme vernachlässigt, werden sie größer. Wenn man Probleme verdrängt, wird man nicht von ihnen runtergezogen, irgendwann können sie einem nichts mehr anhaben. Die Probleme, für die man eh keine Lösung sieht und hat, ignorieren? Durchs Leben tanzen, genießen, blind für alles, dem ein negativer Beigeschmack anhaften könnte. Ist das eine Lösung? Vielleicht ist es ein Weg. Fliegen, schweben, sich frei machen, von den Dingen, die man nie ändern wird. Sei es die Dummheit der Menschheit, das Schulsystem, das man auch nicht ändern können wird, bevor es für einen selbst viel zu spät ist, Alltag oder das Verhalten anderer. Rebellion ist gut, andern zeigen wie man denkt auch. Aber verändern heißt kämpfen und kämpfen kostet Kraft, vorbei wäre das Schweben. Aber nur durch Veränderung bleibt alles in Bewegung, bleibt alles am Leben, was aufgehört hat sich durch konstruktive Kritik zu verändern ist längst tot. Seien es Individuen, Systeme oder Schubladen. Es bleibt der goldene Mittelweg zu wählen, aber Kompromisse, die nichts Ganzes und nichts Halbes sind, zu schließen ist schwer - und auch trotz allem nur begrenzt hilfreich.
13.2.07 20:50


Funfaktor

Schnee ist schön, in unseren Breiten momentan viel zu selten, und deshalb oft vermisst. Und wahrscheinlich werden sie aufgrund der Klimaerwärmung noch seltener und noch mehr vermisst. Schneeflocken, flockig leicht, die von oben kommen und "Geschichten" erzählen könnten...

Skihallen sind hässlich. Absolut. Das jedenfalls ist der erste Gedanke, den ich hatte, als ich sie sah. Auch von innen, fehlt doch der Panoramablick, der blaue Himmel und die Sonne, stattdessen Poster, Wellblech und Neonröhren. Aber Schnee. Schnee, der nicht sülzig ist. Schnee der den Funfaktor befriedigt.

Und durch diesen Spaß, der vor allem aufgrund des Klimawandels nur so möglich ist, sind viele Kilometer Autobahn gefahren worden, wird eine Halle konstant gekühlt und wird Kunstschnee produziert.

Tja, mir tut vieles weh, aber intuitiv kann ich noch Skifahren. Und schön war es auch.

16.2.07 18:10


Zeiteinteilung

Planung ist alles. Vernünftige Zeiteinteilung vieles. Verplant alles und jedes auf den letzten Drücker zu machen ist stressig, jetzt habe ich bis Freitag alles gleichzeitung zu erledigen, ich hasse Stress.

BWM, Praktikumsbericht, DELF, MO und noch diverse andere Kleinigkeiten die sich läppern.

Stress pur. Wofür eigentlich? Brint das einem im Leben weiter? Macht das glücklich? Oder zählt diese Art des Stress zu einer Art gesellschaftlicher Normen?

Warum nicht einfach in den Tag hinein leben? Wer entscheidet was Pflichten sind, was Dinge die ein "Dringend zu erledigen"-Vermerk bekommen?

Grade beim Tippen klappert es, die Lautstärke schien proportional von der Stärke der Anschläge auf die Tasten abhängig zu sein. Ich habe ewig nach der Ursache gesucht, bis ich bemerkt habe das der ganze Tisch wackelte - und damit auch 3 leere Glasflaschen. Wie verplant ist das denn bitte?

19.2.07 16:35


Assoziationen

"Bei depressiven Liedern unglücklich oder fröhlich sein"

Musik ist beruhigend, auf Musik passen viele, um nicht alle Adjektive. Toll, fröhlich, schön, leise. Und unabhängig von der Musik machen Assoziationen auch einen hohen Anteil aus.

"Planlos- Der Brief" kann man hören wenn man absolut depressiv ist, oder absolut gute Laune hat, jedenfalls wenn man es eine nacht lang gegrölt hat.

Und das man bei "Lemon Tree" an Lagerfeuer denkt, liegt auch nicht am Lied. Mit "Böse" verbinde ich Haare, mit "Always look on the bright side of life" kirchenkritische gute Laune.

Mit fast allen Liedern verbinde ich die Situatonen, wo ichs zuerst gehört habe. Das Zebra ist tot. :D

26.2.07 16:31




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