Mond schauen

Bald ist Vollmond. Der Mond geht auf und unter und auf. Wolken im Zusammenspiel mit dem Licht des Mondes. Sie schimmern und glänzen.
Wie Wattewelten und irreale Auswüchse der Phantasie ziehen sie herüber, lullen den Zuschauer dieses doch jedesmal beieindruckendens Spectaculums ein, unschlingen ihn, reißen ihn fort vom Boden der gesicherten Tatsachen. Entführen ihn in Scheinwelten.
Die Wolken eilen vorüber, in seltsammen Formationen und bizarren Lichtspielen. Unheimlich faszinierend. Unheimlich beeindruckend.


Du liegst auf dem Rücken und lässt dich treiben. Schaust in die Wolken, in den Himmel. Fern. Nah. Lässt deinen Gedanken freien Lauf. Gibst ihnen Auslauf. Lässt sie ziehen und durcheinander wirbeln. Sich vermischen. Sich verändern. Probleme ebenso. So liegst du auf dem Rücken. Ohne jegliches Zeitgefühl. Voll im Einklang mit dir. Langsam wird es unter dem Rücken trotz dicker Jacke zu kalt. Man steht auf. Geht weg. In die oft so unpersöhnliche, kalte, erstarrte, von Emotionen frei Alltagswelt. Der Nebel und der Mond verschwinden, die Realitat bleibt.

Wo endet die Realität? War das da etwa nur Schein und Trug? Wie lebt man in dieser sich imemr wieder weiter verwirrenden Welt am Besten? Ohne sich in eigene Scheinwelten, die real existieren, zu flüchten? Wo beginnt man hier mit differenzieren und wo hört man auf?!?

1.1.07 22:54


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Ein Epos zur "Scheiße"

Manchmal denke ich das Leben ist scheiße. Manchmal weiß ich das es scheiße ist. Manchmal benutze ich das Wort scheiße zu oft. Und manchmal fehlt meinen Aussagen die Relation. Manchmal vergisst man, dass es auch noch andere Leute auf dieser Welt gibt mit deutlich größeren Problemen. Und doch sind manchmal die eigenen relativ groß. Oft sieht man eine Sache nur vom falschen Blickwinkel aus, und manchmal betrachtet man sie gar nicht. Der Himmel ist blau und weit und du verspürst das Gefühl der Freiheit. Ganz Groß. Alles Scheiße. Alles relativ. Alles wild und frei.

 

3.1.07 20:02


Mondsüchtig

Erst einmal vorweg: Ich bin nicht abergläubisch. Also jedenfalls nicht richtig.
Doch sobald der Vollmond durch die Wolkendecke guckt, werde ich wach und schlaflos. Nach 6h Vollmond und einer durchgewachten Nacht, denke ich manchmal ernsthaft drüber nach den Mond anzuheulen:
"ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhuuuuuuuuuuuuuaaaaaaa". Dabei ist der
Mond doch nur ein einfacher Himmelskörper.
Wo bleibt denn jetzt hier die Rationalität der Wissenschaft, wenn man an eine derartige Beeinflussung des Mondes glaubt? Oder haben die Naturvölker, die in Ihren Religionen, den Mond schon seit Anbeginn der Zeiten verehren etwa Recht?

5.1.07 11:36


Präferenzen setzen

Man muss Präferenzen setzen. Hat daran jemals irgendwer aufrichtig gezweifelt? Doch damit ist das ganze erledigt. Präferenzen setzten genügt, sich an Präferenzen halten, wäre langweilig. Da schreibt man Listen, macht man Pläne und setzt Punkte von Tagesabläufen fest. Nur um ganz anders zu handeln und dabei ein Gefühl der Freiheit fühlen zu können.
(Un)Sinn. Wer entscheidet wo die Trennlinie verläuft? Was, wenn es gar keine gibt? In Klassenarbeiten steht am Rand immer ein S, für Unsinn. Sinn und Unsinn ist also untrennbar miteinander verbunden. Doch wo ist da der Sinn???

5.1.07 18:39


Verlinken...

...heißt verbinden. Verbindungen und Bindungen und Wegweiser setzen. Aber das nur nebenbei.
Ich kann weder html, java(script), pascal oder sonst irgendwas. Laie also, wenn auch kein DAU mehr. Denn ich kann Links setzen, aber für ein Layout, mit dem ich mich nur identifizieren kann, sondern was auch noch irgendetwas von Eigenkreativität und Stil zeigt, hat es noch nicht gereicht. Und wird wohl sobald auch nicht reichen, da mir einfach die Kenntnisse fehlen.

5.1.07 18:50


Blasen der Faulheit

hab ich an den Füßen. Und blaue Schienbeine. Und das tut weh. Und, nebenbei erwähnt, ich hab was gegen Schmerzen jeglchcer Art. Ich mag die nicht. Punkt. Aus. Ende. Ich könnte mir vieles, was schöner als derart entzündete Blasen ist, vorstellen. Irgendwie ist der Satz konfus. Schreibt man konfus so? Egal, ich heute schon. Aber ich komme vom Thema ab. Denn an den Blasen bin ich selber Schuld. Nicht das das die Sache besser machen würde, aber... . Hätte ich dicke Socken in den Schlittschuhen angehabt, hätte ich keine Blasen. Allerdings hätte ich sie dann umtauschen müssen in Größe 40. Dazu hätte ich sie ausziehen und die neuen neu binden müssen. Faulheit. Hätte ich mir die Schlittschuhe nach der 1. Stunde nicht zu enggebunden, hätte ich keine blauen Schienbeine und weniger Blasen, denn ich häte sie ja lockerer wieder binden können. Aber: Faulheit. Faulheit ist irgendwie ein Wort das meine Verfassung sehr gut beschreibt. Also nicht das ich stolz wäre. Meine nicht vorhandene Motivation ist schuld. Schuld daran, dass ich anstatt was vernünftiges zu tun, hier sitze und schreibe. Weil ich will. Und Sachen die ich will mach ich auch. So ganz im Gegensatz zu Dingen, die ich machen sollte. Im Moment habe ich noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Eine chillige Schulwoche, in der man für alles für das man nicht motiviert sein muss, motiviert ist. Und dann Praktikum. Vielleicht auch Chillig. Vielleicht auch Intressant. Und vielleicht bin ich zu optimistsich. Und irgendwie denke ich heute so verquer, dass ich das Wort "und" dauernd benutze. Und das finde ich noch nicht einmal Schlimm, denn : Schonmal was von Anaphern gehört?
8.1.07 18:23


Die Kunst des Lebens

  • ist mit Menschen auszukommen die man nicht leiden kann ohne an die Decke zu gehen
  • ist es die Dinge realistisch zu sehen aber nicht zu realistisch
  • sich im Kleinen auf Kompromisse einlassen, aber im Großem auf dem Wichtigen beharren
  • ist die Lebenskunst.
Das jedenfalls fiel mir ein, als ich heute auf dem Bahnhof stand, auf eine verspätete S-Bahn wartete, die Schienen, die langsam im Nebel verschwanden, entlang blickte und über diesen Tag nachdachte. In wie weit meine Punkte realistsich sind ist eine andere Sache.(Punkt 2. nicht zu realistsich werden)
9.1.07 22:12


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